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DIE IDEE
was soll das
veranschaulichende Beispiele
AIPOTUstan

weiter unten ↓ die Artikel in chronologischer Reihe ihrer Entstehung

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veranschaulichende Beispiele: 3. Die Versammlung

Die Mitmacher/Mitglieder von DIE IDEE sind sich einig, daß ihre Partei im Internet mit der ständig stattfindenden Abstimmung über neue Beiträge in höchstem Maße demokratisch korrekt ist. Aber um auch ganz sicher den bestehenden Gesetzen zu entsprechen wird zusäsätzlich pro Jahr eine Mitgliederversammlung abgehalten. Dort kann jedes Mitglied mit einer Stimme erscheinen. Ein Mitglied kann aber auch seine Stimme einem anderen Mitglied übereignen, wenn es keine Zeit oder Lust hat zur Mitgliederversammlung zu fahren. So können manche Mitglieder dann doppeltes oder 11faches oder 1275faches Stimmrecht besitzen, je nachdem, wieviele Stimmen ihnen delegiert wurden.

Gegenüber den Möglichkeiten der permanenten virtuellen Abstimmung im „Internet“ sind aber die Möglichkeiten der reellen Mitgliederversammlung bei DIE IDEE stark beschränkt und entsprechen eher einer nochmaligen Zustimmung zu den abgestimmten und gewichteten Beiträgen. Vor der Mitgliederversammlung wird im „Internet“ eine sogenannte Löschungsliste erstellt. Findet nach einiger Zeit ein ehedem angenommer Beitrag Anstoß, kann er mit der gleichen Anzahl von Unterstützern wie seinerzeitig vorhandener Zustimmer auf die Löschungsliste gesetzt werden. Ein Beispiel: Manuel hatte den Beitrag „Auf Tore in welchen ein Torwart steht, darf nur so geschossen werden, daß der Torwart den Ball auch fangen kann“ zur Abstimmung gestellt. Mit den Stimmen von Manuel, René und Tim wurde der Beitrag angenommen. Später finden Miroslav, Mario und Stefan, daß das überhaupt nicht geht. Vor der Mitgliederversammlung wollen sie Manuels Beitrag auf die Löschungsliste setzen. Da der Beitrag seinerzeit mit drei Stimmen angenommen wurde, reichen nun auch die drei Stimmen von Miroslav, Mario und Stefan um den Beitrag auf die Löschungliste zu setzen. Wäre der Beitrag seinerzeit mit vier Stimmen angnommen worden müßten Miroslav, Mario und Stefan zumindest noch Lukas davon überzeugen, daß Manuels Beitrag auf die Löschungliste gehört.

Gehen wir nun weiter davon aus, daß Miroslav und seiner Kumpels es geschfft haben Manuels Beitrag auf die Löschungliche zu setzen. Jetzt ist Manuels Beitrag noch längst nicht gelöscht! Jetzt bekommt die reelle Mitgliederversammlung Gewicht! Zu dieser sind aber nur Gerd, Sepp und Andreas angereist. Sepp und Andreas stimmen aber für Manuels Beitrag. Damit herrscht auf der Mitgliederversammlung eine Mehrheit von 2:1 Stimmen für Manuels Beitrag und Manuels Beitrag fleigt wieder von der Löschungliste herunter und ist als Programmpunkt von DIE IDEE auch nach der reellen Mitgliederversammlung bestätigt.

(Gerd ärgert sich sehr, daß seine Kumpels Jürgen und Rudi nicht zur Mitgliederversammlung gekommen sind. Die beiden wollten nämlich auch gegen Manuels Beitrag stimmen. Dann hätten sie mit 3:2 Stimmen die Mehrheit bei der reellen Mitgliederversammlung gehabt und Manuels Beitrag wäre gelöscht worden!)

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veranschaulichende Beispiele: 2. Die Wichtung/die Rangliste

Bastians Vorschlag eines Marsupilamis als neuem deutschen Wappentier ist per Abstimmung durch die Mitglieder von DIE IDEE angenommen worden und steht nun im politischen Programm der neuartigen Partei. Im Programmbereich von DIE IDEE finden sich aber viele per Abstimmung angenommene Beiträge: So zum Beispiel der von Jogi der fordert, daß jeder einen crinkle Schal tragen muß. Aber auch die per Abstimmung angenommenen Beiträge von Philipp und Aogo, Manuel und Lukas finden sich im Programmbereich.

Die alten Hasen Günther und Franz kennen sich da bald nicht mehr aus. So viele Programmpunkte – da verzettelt man sich doch völlig.

Zum Glück findet sich nun ein ordnendes Instrument bei DIE IDEE: Die Wichtung. Lukas, Manuel, Mesut, Jogi, Franz und alle anderen Mitglieder bei DIE IDEE bekommen ein Punktekonto. Ihre Punkte können sie nun auf alle angenommenen Beiträge im politischen Programm verteilen. Jogi gibt alle seine 100 Punkte seinem Vorschlag mit dem crinkle Schal. Franz dagegen verteilt jeweils einen seiner 100 Punkte auf verschiedene Beiträge. Bastian vergibt 89 seiner Punkte auf seinen Vorschlag mit dem Marsupilami als Wappentier und verteilt den Rest (11 Punkte) unter seine 11 Freunden und ihren per Abstimmung angenommenen Beiträgen. So wie  Jogi, Franz und Bastian verteilen alle nach und nach ihre Punkte. Nur Mario verschläft ein ganzes Jahr, seine Punkte verfallen.

Letztlich haben aber viele Mitglieder/Mitmacher von DIE IDEE ihre Punkte abgegeben. Dadurch entsteht eine Rangliste: Je nachdem wieviele Punkte ein Beitrag erhalten hat, findet sich der Beitrag weiter oben oder ganz weit unten in der Rangliste wieder. Jetzt sehen auch Franz und Günther wieder klar und müssen erschrocken feststellen, daß eine Mehrheit für den crinkle Schal für alle ist.

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veranschaulichende Beispiele: 1. Die Abstimmung

Mesut, Mitmacher/Mitglied bei DIE IDEE, hat eine Eingebung: Das deutsche Wappentier soll nicht länger ein Adler, sondern ein Eichhörnchen sein.

Mesut verfaßt einen Beitrag. In der ersten Phase der Diskussion schreiben ihm viele, daß dieser Beitrag doch irrelevant sei und überhaupt gefällt den meisten Mitgliedern der Adler besser, wie sie im Diskussionsforum vernehmen lassen. Mesut zeigt sich unbeeindruckt und läßt seinen Beitrag bis zur Abstimmung unverändert. Nach Beginn des Abstimmungszeitraums beschleichen Mesut Zweifel, vielleicht hätte er lieber ein blaues Eichhörnchen als Wappentier vorgeschlagen. Zu diesem Zeitpunkt kann aber auch Mesut als Verfasser des Beitrags keine Veränderungen mehr vornehmen – schließlich läuft die Abstimmung ja bereits. Und abgestimmt werden kann nur über etwas, das in seiner Form auch verbindlich ist. Wenn Mesut als Verfasser also nicht die Zeit der Diskussionsphase genutzt hat, um sein Eichhörnchen in ein blaues Eichhörnchen zu wandeln, ist der Zug abgefahren.

Die Abstimmung läuft nun also und es kommt wie es die Meinung zahlreicher Mitglieder bereits in der Diskussionsphase erkennen ließ: Mesuts Beitrag findet bei der Abstimmung unter den Mitgliedern keine Mehrheit. Der Beitrag wird also aus dem Netzauftritt von DIE IDEE gelöscht. Natürlich kann es Mesut mit einem neuen Beitrag wieder versuchen, vielleicht hat er ja mit einem blauen Eichhörnchen mehr Erfolg…

Bald darauf hat Bastian eine tolle Idee: Das Marsupilami soll das deutsche Wappentier werden. Er verfaßt als Mitglied von DIE IDEE einen entsprechenden Beitrag. Bereits im Diskussionsforum zeichnet sich überraschend eine breite Zustimmung der Mitglieder, die den Beitrag lesen, ab. Sami, der die Idee des Marsupilamis als Wappentier auch Spitze findet, empfielt Bastian im Diskussionsforum, das Marsupilami sollte als Wappentier einen zur Faust geknoteten Schwanz aufweisen. Bastian findet das super und modifiziert seinen Beitrag entsprechend.

Nun steht auch die Abstimmung Bastians Beitrag an. Auch Bastian kann nun seinen Beitrag nicht mehr ändern (in beschleichen nämlich Zweifel, dass der Schwanz als Faust zu aggressiv wirken könnte). – Aber alle Angst war umsonst, Bastians Beitrag wird in der Abstimmung von der Mehrheit der bei dieser Abstimmung teilnehmenden Mitglieder angenommen. Bastians Beitrag vom Marsupilami als Wappentier mit zur Faust geballtem Schwanz ist angenommen und wandert in den Programmbereich von DIE IDEE.

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DIE IDEE – Vision einer revolutionären Parteiidee

DIE IDEE ist die Vision einer neuartigen Partei, die uns in Deutschland helfen könnte, Politikverdrossenheit in der Bevölkerung zurückzudrängen. Dies wird dadurch möglich, daß alle Mitglieder von DIE IDEE bei der Gestaltung des politischen Parteiprogramms im Netz/“internet“ mitwirken. Dies geschiet auf zwei Wegen:

1. Jedes Mitglied kann Beiträge ins Netz stellen. Nach einer Diskussionsphase wird darüber abgestimmt. Angenommene Beiträge verkörpern das politische Programm von DIE IDEE.

2. Die angenommenen Beiträge werden von allen Mitgliedern gewichtet. Jedes Mitglied kann seine Wertungspunkte auf angenommene Beiträge verteilen. So entsteht eine Rangliste. Diese Rangliste wird also einzig durch die Mitglieder bestimmt – sehr basisdemokratisch!

Nach gewonnener Wahl läßt sich DIE IDEE hauptsächlich daran messen, ob sie das innerparteilich basisdemokratisch ausgearbeitete Programm umsetzt.

Eine solche Partei würde zu viel mehr Durchschaubarkeit der politischen Verhältnisse in Deutschland führen und so die Abwendung vieler Menschen von der Politik beenden.

Weitere positive Entwicklungen die zu erwarten wären:

  • Die Menschen würden auf durchschaubare föderale Strukturen drängen (Stichwort: keine Länder mehr die den Bund blockieren, kein Bund der Kommunen und Ländern finazielle Lasten aufbürden kann)
  • Die Menschen würden zu subsidiären Lösungen streben: Die Entscheidungen und Verantwortung ruht auf der kleinesten gesellschaftlichen Einheit (solange sie das entsprechende Problem auch „gestemmt“ bekommt: Subsidiarität als Prinzip, dass übergeordnete Gemeinschaftsformen nur für Aufgaben eintreten sollen, die kleinere gesellschaftliche Einheiten nicht erfüllen können)
  • Die Menschen würden zu Steuerregeln finden, die klare und überschaubare Verhältnisse schaffen.
  • Das System der neuen Partei wäre durch die Verzahnung mit so vielen unmittelbaren Mitmachern, welche die Parteirichtung vorgeben, sehr sicher vor militanten und (militärisch) aggressiven Zügen! (Die Mehrheit des Volkes wollte noch nie einen Krieg)
  • Eine Politikerkaste würde nicht mehr über die Interessen des Volkes hinweggehen, da hierfür keine parteiprogrammatische Legitimation als oberstes Prinzip von DIE IDEE bestünde .
  • Wir bräuchten keine im Elfenbeinturm lebende Politikerkaste des heutigen Schlages mehr!

Sicherlich fallen Ihnen jetzt viele Kritikpunkte auf – dann lesen sie doch einfach weiter. Unter den weiteren Artikeln finden Sie Versuche, das hier skizzierte einmal mit Leben zu füllen (siehe AIPOTUstan).

Kritik oder Anregungen? Dann hinerlassen Sie einen Kommentar!

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Legitimationskrise

Die bestehenden politischen Parteien in Deutschland halten sich nicht an das was das Volk will! Dies erfährt man deutlich, wenn man sich die Meldungen über den EURO und den sogenannten Rettungsschirm ansieht und vergleicht, was Volkes Meinung dazu ist. Das katastrophale daran ist aber, dass auch unsere Oppositionsparteien keinen anderern Kurs fahren wollen! Also kann man niemanden mehr wählen?! Kann man gegen diese Kaste von Lügenpolitikern nichts tun?! Nichtwählen? Auswandern? Revoltieren?

Die Lösung ist viel leichter und doch konstruktiv:

  1. Anstatt auszuwandern, am Stammtisch zu schimpfen bis zur Blutdruckkrise oder sich in Racheszenarien an Politikern zu erschöpfen, sollten wir uns erheben und eine neue politische Kultur erschaffen: Wir müssen nicht die direkte Demokratie einführen, in der dann viele von einer Unzahl von Abstimmungen abgeschreckt sind und der Wahl ein ums andere Mal fernbleiben. Stattdessen reformieren wir unsere repräsantative Parteiendemokratie!
  2. Die Partei als Organ der politischen Willensbildung bedarf der Reform! Die Parteiregeln müssen transparent und einfach werden: Wie kommt es dazu, daß die Partei dies oder jenes auf ihrem politischen Programm hat ? – das ist die entscheidende Frage. Wenn dieser Prozess dem Bürger klar und überschaubar wird, entsteht auch Interesse an Politik.
  3. Die Hürde, an dieser klaren und überschaubaren Entwicklung des politischen Programms mitzuwirken, muß so niedrig wie möglich liegen. Jedes Individuum muß sich mit seinem Vorschlag, der ja aus einer inneren Überzeugung entspringt, einbringen können. So verwurzelt sich diese neuartige Partei wirklich unter den normalen Menschen. Die derzeit herrschende lähmende Frontstellung von Parteifunktionär/Politiker einerseits und  Normalbürger andererseits wird überwunden.

 Eine treffende Vision wie dies konkret aussehen könnte findet man in den Artikeln AIPOTUstan und DIE IDEE!

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DIE IDEE – eine neuartige Partei

 

DIE IDEE: eine neuartige politische Partei

Wie könnte dies aussehen?
1. Jeder könnte sich unkompliziert im „Internet“ bei einer solchen neuen Partei, nennen wir sie vorübergehend einfach DIE IDEE, anmelden.
2. Jeder der sich angemeldet hat (Mitglied) kann nun Beiträge verfassen. Diese Beiträge werden eine erste Zeit im Diskussionsforum von allen Mitgliedern diskutiert. In dieser Phase kann der Verfasser seinen Beitrag noch ändern, idealiter verbessern gemäß der Vorschläge anderer Mitglieder.
3. Nach dieser ersten Zeit/Phase (z.B. nach zwei Wochen) ist der Beitrag nicht mehr veränderbar. Auch nicht vom Verfasser selbst. Jetzt startet die Abstimmungsphase zu diesem Beitrag.
4. Die Mitglieder stimmen über den Beitrag ab. Abstimmungspflicht herrscht nicht. Auch ein Beitrag über den nur zwei Mitglieder abstimmen, kann angenommen werden.
5. Ein Beitrag ist angenommen mit der Mehrheit der abgegebenen Stimmen.
6. Ein Beitrag der nicht die Mehrheit der abgegebenen Stimmen gewinnt ist gescheitert und wird gelöscht. (Natürlich kann der Verfasser mit einem neuen, gleichen oder ähnlichen Beitrag erneut sein Glück bei einer neuerlichen Abstimmung versuchen).
7. Ein angenommener Beitrag wird zu einem Programmpunkt des politischen Programms der Partei DIE IDEE.
8. Da durch das beschriebene Verfahren sehr viele Beiträge zum politischen Programm erhoben werden wird ein zweiter strukturierender Schritt nötig: Die Wichtung im politischen Programm.
9. Jedes Mitglied erhält pro Zeiteinheit (z.B. pro Jahr) eine Anzahl von Punkten. Diese Punkte vergeben die Mitglieder den angenommenen Beiträgen des politischen Programms. Jedes Mitglied kann all seine Punkte an einen einzigen Beitrag vergeben oder aber seine Punkte beliebig auf unterschiedliche Beiträge des politischen Programms verteielen. So entsteht die Rangliste.
10. In der Rangliste sind die Beiträge des politischen Programms von DIE IDEE nach der Anzahl der Punkte die jeder Beitrag erhalten hat geordnet. Die ersten Beiträge in der Rangliste stellen das verbindliche politische Programm von DIE IDEE dar. An deren Umsetzung lässt sich die neue Partei DIE IDEE dann messen!
11. (Um den notorischen Kritikern und Nörglern gleich mal Wind aus den Segeln zu nehmen: Falls sich ein enormer Ansturm auf die neue Partei ergibt, könnte auch jeweils für verschiedene Politikfelder eine eigene Rangliste erstellt werden (also eine Rangliste für Beiträge die sich mit FINANZEN beschäftigen, eine andere Rangliste für Beiträge zum Thema SCHULE, VERTEIDIGUNG, EUROPA, RENTE, STEUERN etc.)

Permanente virtuelle Mitgliederversammlung (PVM):
Das unter 1. bis 11. dargestellte Verfahren bildet die sogenannte permanente virtuelle Mitgliederversammlung (PVM) von DIE IDEE. Damit ist ein wichtiges Moment einer politischen Partei nach dem deutschen Parteiengesetz verwirklicht: Eine Mitgliederversammlung ist als höchstes Organ der Partei gegeben. Die PVM von DIE IDEE ist aber den Mitgliederversammlungen klassischer politischer Parteien weit überlegen. Denn die PVM findet permanent statt und erlaubt so eine kontinuierliche politische Willensbildung. Diese kontinuierliche politische Willensbildung entspricht in viel höherem Maße der Vorgabe des Parteienegesetzes – die Parteien tragen zur politischen Willensbildung bei – als dies in klassischen politischen Parteien verwirklicht wird.
Darüber hinaus ist die Hürde für das einzelne Individuum einen Beitrag und damit seine politische Meinung einzubringen, maximal niedrig. Jeder kann als Mitglied einen Beitrag verfassen! In keiner klassischen politischen Partei ist die Hürde mit eigenen Ideen mitzumachen so niedrig wie bei DIE IDEE. Diese niedrige Schwelle sich einbringen zu können, verwirklicht wiederum politische Teilhabe, wie sie auch vom Grundgesetz her gedacht ist.
Die PVM findet an 40 von 52 Wochen des Kalenderjahres statt.

Zusammentretende klassische Mitgliederversammlung (ZKM):
An 12 von 52 Wochen des Kalenderjahres findet die zusammentretende klassische Mitgliederversammlung (ZKM) statt. Zu Beginn der ZKM ruht die Möglichkeit neue Beiträge zu verfassen.

  1. Die ZKM hat das Ziel die in der PVM abgestimmten und angenommenen Beiträge nochmals zu bestätigen. Mit der zentralen Versammlung in der ZKM wird dem Parteiengesetz über die PVM hinaus mit einer ganz klassischen Mitgliederversammlung entsprochen (Mitglieder/Delegierte reisen bei der zentralen Versammlung der ZKM ganz reell an, z.B. in die Kölnarena ;o).
    Die ZKM startet allerdings auch virtuell im Netz: Während der ZKM ruhen ja alle Abstimmungen. Die Mitglieder sind in dieser Zeit aufgerufen alle bisher angenommenen Beiträge nochmals kritisch zu prüfen. Erregt ein Beitrag Unmut kann dieser Beitrag durch die ZKM aufgehoben und gelöscht werden. Dass es aber zu einer Löschung eines einmal in der PVM angenommenen Beitrags kommt müssen in der Zeit der ZKM zwei Kriterien erfüllt werden:
    1a) Zuerst muss der Beitrag von der Anzahl Mitgliedern im Internet als „zu löschen“ eingestuft werden zuvor in der PVM für diesen Beitrag gestimmt haben (haben also während der PVM zwei Mitglieder für einen Beitrag gestimmt genügen auch jetzt zwei Mitglieder um den Beitrag in den Zustand „zu löschen“ in der ZKM zu versetzen; haben aber 3487 Mitglieder während der PVM für einen Beitrag votiert benötigt man nun in der ZKM auch mindestens 3487 Mitglieder die den Beitrag in den Zustand „zu löschen“ versetzen wollen). Es entsteht die sogenannte „Löschungsliste“.
    1b) Nach dieser ersten Hürde, die einen in der PVM einmal angenommenen Beitrag während der ZKM in den Zustand „zu löschen“ versetzen kann, besteht aber eine zweite Hürde die auf der eigentlichen Mitgliederversammlung der ZKM zu nehmen ist: Die Versammlung aller Mitglieder/aller Delegierten kann mit der Mehrheit der anwesenden Mitglieder/Delegierten(stimmen) den Zustand „zu löschen“ aufheben. Damit wird also der Beitrag wieder von der sog. „Löschungsliste“ gestrichen. Das Ansinnen den Beitrag aus dem politischen Programm von DIE IDEE zu entfernen ist gescheitert.
    Findet sich in der Versammlung jedoch keine Mehrheit der Stimmen der anwesenden Mitglieder/Delegierten für einen Beitrag der sogenannten „Löschungsliste“, so ist der Beitrag aus dem politischen Programm von DIE IDEE entfernt.
  2. Zur zentralen Versammlung der ZKM können alle Mitglieder anreisen. Vor der zentralen Versammlung haben jedoch alle Mitglieder die Möglichkeit Stimmen anderer Mitglieder auf sich zu vereinen. Dadurch werden sie zu Delegierten mit einem Stimmrecht für sich selbst und einer zusätzlichen Stimme für jedes Mitglied das sie vertreten. Umgekehrt kann jedes Mitglied einem anderen seine Stimme delegieren und muss so nicht selbst zur zentralen Versammlung fahren.
  3. Mit Beginn der ZKM ruht im Internet zwar die Möglichkeit neue Beiträge für DIE IDEE zu verfassen und abzustimmen, dafür wird in dieser Phase aber über die Parteivorstände von DIE IDEE und über die anderen Parteiämter (Datenschutzbeauftragter, Datenschutzprüfer, Netzsicherheitsbeauftragter, Netzsicherheitsprüfer u.a.) entschieden. Zu Beginn der 12wöchigen ZKM machen alle interessierten Mitglieder ihre Bewerbung um ein Parteiamt/Vorstandsamt im Netzauftritt von DIE IDEE bekannt. Für alle Ämter sind hierbei im Netzauftritt von DIE IDEE Listen hinterlegt. Jedes Mitglied kann für jedes Amt kandidieren und wird hierzu in die entsprechende Liste aufgenommen. Man kann für verschiedene Parteiämter kandidieren, letztlich jedoch nur eines ausüben. Ferner verfügt jedes Mitglied während der ZKM über eine Anzahl von Punkten für jedes zu besetzende Parteiamt. Diese Punkte kann das Mitglied innerhalb einer Liste einem Kandidaten geben oder auf verschiedene Kandidaten aufteilen.
    Wer auf der entsprechenden Liste für ein Parteiamt die meisten Punkte erhält bekleidet das Amt, außer wenn sich auf der zentralen Versammlung der ZKM die Mitglieder/Delegierten mit zwei Drittel der Stimmen gegen diesen Kandidaten wenden. Tritt dies ein ist der Kandidat mit den zweitmeisten Punkten der Amtsträger, außer es votieren wiederum die Mitglieder/Delegierten auf der zentralen Versammlung der ZKM mit zwei Drittel der Stimmen auch gegen diesen Kandidaten. So wird fortgefahren, bis die zentrale Versammlung der ZKM nicht mit zwei Dritteln der Stimmen widerspricht.
  4. Die Darstellung der ZKM unter I-III verdeutlicht, dass die ZKM gegenüber der PVM nicht übermächtig ist. Insbesondere die Wichtung der Beiträge in der PVM und damit die Rangfolge der Wichtigkeit der Beiträge des politischen Programms von DIE IDEE bleibt von der ZKM unberührt!
    Darüber hinaus finden viele wichtige Entscheidungen (Löschungsliste, Kandidatenlisten) der ZKM im Internet auf dem Netzauftritt von DIE IDEE statt – damit ist sichergestellt, dass alle Mitglieder von DIE IDEE mitbestimmen!
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