was soll das

mast3rsyst3m stellt Ideen zur Neugestaltung von politischen Parteien in unserer Demokratie vor…

…mache durch Deine Kommentare und Anregungen dabei mit!

PS: Warum „Wir sind das Volk“? – Der Ruf „Wir sind das Volk“ verkörpert den revolutionären aber friedlichen Geist der erfolgreichen Revolution 1989 hin zu einer Demokratie. Mit dem Ziel einer friedlichen, aber umfassenden (partei-)politischen Neuordnung bietet mast3rsyst3m keinen Platz für Kommunisten, Faschisten, Antidemokraten und andere Extremisten.

Möge der Geist der Demokraten von 1989 aber auch der demokratisch revolutionäre Furor unserer Vorfahren von 1848 schützend über diesen Seiten walten!

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2 Antworten zu was soll das

  1. Kilian schreibt:

    Der Ansatz erinnert mich an eine technologiegestützte Version der griechischen „polis“ mit ihrer starken Ausprägung der direkten Demokratie.
    Folgendes scheint mir jedoch noch ungenügend durchdacht:
    1. Die Meinungsbildung in Internet-Communities wird häufig von jenen dominiert, die über viel Zeit verfügen. Die Verfügbarkeit des Faktors Zeit geht dabei häufig mit eigenwilligen, einseitigen oder gar extremen Ansichten oder Vandalismus einher. Dies einzudämmen kostet wiederum die Schar konstruktiver Nutzer viel Zeit und insgesamt bleibt weniger frei verfügbare Zeit zu sinnvoller Arbeit übrig, das Frustrationslevel steigt und die Effektivität der Diskussionsarbeit sinkt. Bürokratische Hürden können dies zwar eindämmen, das entspricht jedoch nicht dem freien demokratischen Grundgeist.
    2. Manche Sachverhalte eignen sich nur sehr bedingt für die direkte Demokratie. Die Schweiz wird zwar immer wieder als Paradebeispiel genannt, z. B. im Zusammenhang mit Stuttgart 21, tatsächlich werden aber auch dort Bereiche ausgespart. Sonst wären dort schon lange keine Autobahnen mehr gebaut worden, weil jede vom Verlauf betroffene Gemeinde eine Volksabstimmung angestrengt hätte, es wären weniger Kernkraftwerke gebaut und inzwischen vom Netz genommen worden etc. pp.
    3. Eine Partei zeichnet sich auch durch eine grundsätzliche programmatische Linie aus, oder zumindest sollte sie das tun. Wie soll das gewährleistet sein? Meines Erachtens fördert der sehr freie demokratische Ansatz die Entstehung mehrerer grundsätzlich gegensätzlicher Positionen und das Wahlprogramm dürfte damit inkosistent und für nicht an einer Persönlichkeitsstörung leidende Wähler unattraktiv werden. Wenn alternativ erst über eine programmatische Linie debattiert würde, die dann relativ festgeschrieben bestehen bliebe, dann steht dies dem grundsätzlichen Ansatz entgegen und nur die vermutlich eher wenigen Mitglieder der ersten Stunde entscheiden allein darüber. Es stellt sich also die Frage, ob das Konzept überhaupt für eine Partei geeignet ist oder eher für einen grundsätzlichen vom Staat ausgehenden Ansatz zu mehr Basisdemokratie, der Parteien überflüssig oder zumindest weniger bedeutend machen würde.
    Viel Erfolg bei der konzeptionellen Weiterentwicklung wünscht
    Kilian

  2. mast3rsyst3m schreibt:

    Danke Kilian für Deinen Kommentar und die dahinterstehende Beschäftigung mit DIE DIEE!
    zu 3.
    die programmatische Linie würde sich mit der Zeit ergeben. Sicherlich würden dann manche Mitglieder abspringen, andere würden sich dagegen durch eine bestimmte politische Richtung angsprochen fühlen und mitmachen. Letztlich würden sich natürlich programmatisch unterschiedliche neuartige Parteien bilden (wie dies in AIPOTUstan geschehen ist ;o) – Vorteil zu unseren jetzigen Parteien wäre aber nach wie vor die größere innerparteiliche basisdemokratische Legitimation!

    Zum Problem gegensätzlicher Positionen: Bedenke die Wichtigkeit der „Rangliste“ für DIE IDEE! Wenn gegensätzliche Positionen im Parteiprogramm auftreten (was in der Tat zu erwarten steht) werden diese unterschiedlich stark von den Mitgliedern gewichtet (vergleiche hierzu DIE IDEE – eine neuartige Partei, Unterpunkte 9. und 10.). Damit entsteht die „Rangliste“ und der Programmpunkt der mehr Stimmen gewonnen hat dominiert über die gegensätzliche Position, die weniger Stimmen in der Rangliste bekommen hat.

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